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Die Binder+Co AG war beim Österreichischen Bergbautag vom 8.-10. Mai 2001 in Kitzbühel mit einem Fachvortrag vertreten.
Mit großem Interesse verfolgte die internationale Expertenschaft dem Vortrag von DI Dr. Helfried Gschaider und DI Alfred Kalcher von Binder+Co. Unter reger Beteiligung des Auditoriums wurden die Vorteile des Einsatzes von Spezialsiebmaschinen der Reihe "bivi-TEC" zur Feinststoffabscheidung diskutiert.
Kurzfassung des Vortrags:
“Qualitätssteigerung von Brechsanden durch siebtechnische Abscheidung von Feinststoffen”
Oft fallen in Gesteinsaufbereitungsanlagen unter anderem Brechsandprodukte der Nennkörnungen “0/2 mm”, “0/3 mm” oder “0/5 mm” als Endprodukte an. Diese Brechsande stammen im Regelfall aus vorgeschalteten “Kreislaufzerkleinerungen” mit diversen Siebmaschinen und Brechern als Kernkomponenten. Der jeweilige Brechsand entspricht dem Unterlauf des Siebdecks mit dem feinsten Trennschnitt. Bei diesen Produkten, deren Nennbezeichnung hinsichtlich Korngröße mit Null beginnt, gilt als erstes Qualitätsmerkmal der Gehalt an Überkorn in Prozent (z.B. max. 10 % > 2 mm). Dieses Qualitätsmerkmal kann - zumindest bei trockenem Aufgabegut - durch den Einsatz konventioneller Siebmaschinen mit entsprechend großen Siebflächen für eine bestimmte Aufgaberate und Korngrößenverteilung des Aufgabegutes erfüllt werden.
Hinsichtlich Produktqualität spielt aber nicht nur der zulässige Überkorngehalt eine Rolle. Ein weiteres Qualitätsmerkmal bezieht sich auf die Korngrößenverteilung des jeweiligen Brechsandes im Feinbereich. In Abhängigkeit von der eingesetzten Zerkleinerungs- und Klassiertechnik und insbesondere in Abhängigkeit von der natürlichen Bruchcharakteristik des Rohgutes ergibt sich für das jeweilige Brechsandprodukt ein mehr oder weniger hoher Feinanteil.
Um die Qualität von höherwertigen Produkten zu erreichen, ist es meist zwingend notwendig, Feinststoffe abzuscheiden. Zu diesem Themenbereich wurden an Binder + Co in letzter Zeit vermehrt entsprechende Aufgabenstellungen herangetragen. Die Lösung erfolgte durch den Einsatz von unterschiedlichen Spezialsiebmaschinen mit dynamisch erregten Siebbelägen, System bivi-TEC. Die eingesetzten Spezialsiebmaschinen haben sich bestens bewährt. Die Vorgehensweise zur Maschinenauslegung, die dazu erforderlichen Versuchsdurchführungen in der Binder Versuchs- und Entwicklungsanstalt, die zugehörigen Versuchsauswertungen, die Möglichkeiten der unterschiedlichsten Absiebungsfolgen für unterschiedliche Aufgabenstellungen sowie die für diese Art von Aufgabenstellungen relevanten Vorteile des bivi-TEC-Systems werden skizziert.
Dipl.-Ing. Dr.mont. Helfried J. GSCHAIDER und Dipl.-Ing. Alfred KALCHER Binder+Co AG, Gleisdorf
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